Trauernachrichten  

Sa 26. August, 14:00 Uhr
Trauerfeier für Else Schmidt
   

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Hochzeit nach 27 Jahren

 

Kaiserslautern, 16. Juli 2017

Bischof Pascal Strobel überraschte die Kirchengemeinde Kaiserslautern mit seinem Besuch und leitete den Sonntagsgottesdienst. Nach 27 Jahren gemeinsamer Lebenszeit hatten Annette und Robert Schneider-Dietrich standesamtlich geheiratet. Sie sind mittlerweile schon Oma und Opa geworden. Die Segenshandlung für das Hochzeitspaar führte der Gemeinde-Evangelist Armin Borger durch. Hochzeitsgäste, Gäste sowie Glaubensgeschwister erlebten somit einen segensreichen Gottesdienst. Pfeifenorgel und gemischter Chor verschönerten die Liturgie.

Mit dem Bibelwort aus Markus 3,14 begann die Wortverkündung: „Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zu predigen“. Bischof Strobel sagte in seiner Predigt, dass das Evangelium dem Willen Gottes entspräche. Jesus Christus verteidige den Nächsten. Ein Christ befände sich nicht automatisch in einer Opferrolle, in welcher der Gläubige sich alles gefallen lassen müsse. Es gelte Böses mit Gutem überwinden. Die Apostel seien fehlbare Menschen. Sie hätten einen göttlichen Auftrag erhalten. Somit sollten sie Menschen, gläubige Seelen, auf den Tag der verheißenen Wiederkunft Christi vorbereiten.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls übergab unser Bischof den nächsten Abschnitt des Gottesdienstes an Armin Borger. Mit dem Lied „Gott hab vor Augen und im Herzen“ (CLSII 38) leitete der gemischte Chor zur Segenshandlung über.

Vor dem Altar richtete der Gemeinde-Evangelist Borger zunächst ein Paar Worte an das Brautpaar. Dies sei keine Hochzeit nach über 27 Jahren in der Absicht, dass es jetzt hieße: „Wir probieren jetzt halt mal“ - Das Ehepaar kenne die Stärken und die Schwächen des anderen, führte er weiter aus. Als Wort für den zukünftigen Lebensweg gab er ihnen Psalm 67,2 mit: „Gott sei uns gnädig und segne uns, er lasse uns sein Antlitz leuchten“. Gott könne und möchte segnen. Daran sollen die Eheleute sich immer erinnern. Gott sollen sie mit ins Boot nehmen. Nach dem Trausegen erhielt das Paar eine Bibel geschenkt. Diese sollten sie benutzen. Das Buch der Bücher müsse nicht so neu bleiben, wie es aussah, erwähnte der Evangelist. Es dürfe auch Gebrauchsspuren bekommen.

Mit Gebet und Segen endete der Gottesdienst. Danach gratulierten viele Gottesdienstbesucher dem Hochzeitspaar.

Autor: M. Edinger
Fotos: HJ Eicher

 

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