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Trauernachrichten  

Fr 15. Dezember, 12:00 Uhr
Trauerfeier für Helmut Strauß
Sa 16. Dezember, 13:00 Uhr
Trauerfeier für Gerhardt Palm
   

150 Jahre Neuapostolische Kirche

   

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Besichtigung der Fordwerke Saarlouis

Saarlouis, 21. Juni 2016

Am Dienstag, dem 21. Juni 2016, trafen sich ungefähr 35 interessierte Senioren am Tor 1 des Autoherstellers Ford in Saarlouis. Nach einer spannenden und informativen Werksbesichtigung ging es zum Mittagessen in einen nahegelegenen Bauernhof.

Priester Bernd Striepe, Vorsteher der Kirchengemeinde Dillingen und Mitarbeiter bei Ford, begrüßte die muntere Truppe ganz herzlich. Er hatte mit dem zuständigen Bereich eine Werksbesichtigung für die Senioren im Kirchenbezirk vereinbart. Im Videosaal erläuterte er kurz den Ablauf dieses Nachmittages und übergab dann das Wort an einen Mitarbeiter der Werksführung. Bevor dieser einen kurzweiligen Film über die Entstehungsgeschichte von Ford vorführte, nannte er einige Daten und Zahlen:

Ford ist größter Arbeitgeber im Saarland.
6.500 Mitarbeiter sind im Fordwerk beschäftigt.
25% der Mitarbeiter sind weiblich.
Hinzu kommen ungefähr 2.000 Arbeitsplätze im nahegelegenen Industriepark.
Im Werk selbst arbeiten 1.000 Roboter rund um die Uhr.
Ford hat derzeit 200 Auszubildende.
Täglich verlassen 1.770 Autos das Werk Saarlouis.
Der Ford Focus ist mit 25.000 Autos jährlich das meistverkaufte Auto in Deutschland.
Ein Auto besteht aus 1.200 Teilen.

Mit Kopfhörer und Schutzbrille ausgestattet, stiegen alle in die wartende Werksbahn. Was in den folgenden 90 Minuten das Auge zu sehen bekam, war beeindruckend. Einfache Blechteile wurden gestanzt und geformt. Roboter schweißten punktgenau Bleche zusammen. Karosserien wurden automatisch zusammengeführt und lackiert. Allein 100 Mitarbeiter bauten am laufenden Band nur Türen zusammen.

In die halbfertigen Autos werden bei fließender Produktion alle Innenteile eingebaut, z.B. Verkleidung, Fenster, Elektrik, Armaturenbrett, Lenkrad, Sitze, Türen und vieles mehr. Der Motor wird wie von unsichtbarer Hand gelenkt hinzugefügt. In einem kurzen Satz zusammengefasst: Alles ist in Bewegung. Sobald das fast fertige Auto Räder bekommen hat, wird der immer noch leere Tank mit Treibstoff gefüllt. Das neue Auto wird nun zur Endkontrolle gefahren. Hier wird der Mensch wieder tätig.

Beim Verlassen der Produktionshallen erzählte der Werksführer noch viel Interessantes über die sozialen Einrichtungen bei Ford. Außerdem lege Ford hohen Wert auf Umweltbewusstsein. So wird demnächst ein eigenes Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen, das das Werk mit selbst produziertem Strom versorgen wird.

Ein äußerst spannender Nachmittag fand für die meisten Teilnehmer aber noch kein Ende. Einige Kilometer von Saarlouis entfernt suchten sie einen Bauernhof auf, der in der Spargelzeit in einem großen Festzelt verschiedene Spargelgerichte anbietet. Dieser Bauernhof ist auch für seinen speziellen Erdbeeranbau bekannt.

Da alle Besichtigungsteilnehmer wegen der frühen Anreise am Vormittag einen großen Hunger hatten, mundete das verspätete Mittagessen ausgezeichnet. Während des Essens, aber auch noch danach, konnten die Senioren noch einige Augenblicke Gemeinschaft pflegen und dabei ihre Gedanken austauschen.

Bericht und Fotos: P. Josutis

   
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