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Zum Guten hinwenden

Kseniorengd-kl_2012-06-24_001.jpgaiserslautern, 24. Juni 2012

Trotz mancher gesperrter Straßen und notwendigen Umleitungen konnte der Gottesdienst für Senioren pünktlich beginnen. Aus dem Kirchenbereich KL kamen viele Gläubige zum Gottesdienst für Senioren zur neuapostolischen Kirche in Kaiserslautern. Der Seniorenbeauftragte und Bezirksälteste Achim Eisel las zu Beginn aus Römer 16,19: "Denn euer Gehorsam ist bei allen bekannt geworden. Deshalb freue ich mich über euch; ich will aber, dass ihr weise seid zum Guten, aber geschieden vom Bösen."
 
Zu Beginn seiner Predigt wies der Bezirksälteste nochmals auf die Veränderungen im Kirchenbezirk hin.

Auszüg aus dem Wortgottesdienst:
Eine Gemeinde entsteht nicht nur durch unsere Anwesenheit. Sie ist eine geistige und innere Verbindung. Das schafft Gemeinde und führt dazu, dass der Gottesdienst erlebt wird.

Das Gute allein kommt von Gott. Das ist eine Tatsache, die man nicht bae-eisel-seniorengd-kl_2012-06-24_003.jpgverändern kann. Man erkennt Gott an seinem Wirken, was er für uns tut und was er möglich macht. Das ist Gott.

Was ist heiliger Geist? Das ist Gott in Aktion. Der liebe Gott tut etwas und lässt durch seinen Heiligen Geist Dinge geschehen, die uns Menschen nicht möglich sind. Wir sind reich, in dem was wir sind, was wir haben und was wir glauben dürfen.

Was Gott tut, das ist gut.

Beispiel vom reichen Jüngling:
Der reiche Jüngling, der in dem Sohn Gottes einen gelehrten Rabbiner sah, fragte: "Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erhalten?"- Die Antwort von Jesus: "Niemand ist gut, als Gott allein."

Beispiel von Martha und Maria:
Der Sohn Gottes hat Maria bescheinigt, dass sie das gute Teil erwählt hat. Sie hat das Hauptgewicht darauf gelegt, das Wort des Sohnes Gottes zu hören. Martha hat ihr Teil getan, in dem sie "geschuftet" hat. Aber Maria hat das bessere Teil erwählt

Wie ist man selbst bereit, Gnade vor Recht zu stellen? Wir stehen immer vor der Aufgabe etwas zu tun für unseren Glauben. Zum Guten hinwenden muss erbeten und erkämpft werden. In jedem Augenblick das Richtige tun, damit das Gute Raum gewinnt.

Als Schlusblumen-seniorengd-kl_2012-06-24_005.jpgspunkt sagte der Bezirksälteste:
Im Gottesdienst für Senioren wird viel Achtung, viel Respekt, auch viel Dankbarkeit ausgedrückt. Dies gilt denen, die über Jahre und Jahrzehnte vieles getan haben. Sie taten das für sich selbst, für die Familie, für die Gemeinden. Denkt auch an die Zukunft, damit die, die nachkommen, euer Erbe tragen können. Nicht das materielle Erbe, sondern das Erbe des Glaubens. Den Kindern und Enkelkindern etwas mit auf den Weg geben, das für die nächsten Generationen fruchtbar ist. Wir leben in einer Zeit sich ständig verändernder Werte, wo man sich immer mehr von Gott und von göttlichem entfernt. Das ist ein gesellschaftliches Problem. Das ist nicht ein Problem der Kirche.
 
Es begeben sich heute immer mehr Menschen in eine virtuelle Welt. Warum machen sie das. Es gibt viele technische Möglichkeiten dazu. Es ist viel einfacher, sich in einer virtuellen Welt, als in einer realen Welt, etwas zu sagen. So ist dies leichter, anstatt richtig zu kommunizieren. Miteinander reden dient dem Zusammenhalten der Gemeinschaften. Es bereitet Frieden und macht auch die Liebe untereinander aus. Was uns Menschen auszeichnet ist die Fähigkeit zu denken, zu hören, zu reden und zu handeln. Das ist nur möglich, wenn man miteinander spricht. Es ist etwas ganz besonders Schönes, wenn man so miteinander umgehen kann. Das geht nicht per SMS, e-mail oder ähnlichem. Hierbei geht die emotionale Mitteilung unter.

Im richtigen Moment das Gute zu erkennen und selbst danach tun.

   
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