Du bist nie alleine

Vor dem Gottesdienst für SeniorenVölklingen, 29. September 2013

In der voll besetzten neuapostolischen Kirche Völklingen predigte Apostel Clément Haeck den Senioren des Kirchenbezirks Saar-Pfalz. Als Grundlage für den Gottesdienst verwendet er das Bibelwort aus 2. Kor. 4, 1:„Darum, weil wir dieses Amt haben nach der Barmherzigkeit, die uns widerfahren ist, werden wir nicht müde“. Zunächst bezog sich der Apostel auf das vorgetragene Lied des Seniorenchores „Gott ist mein Licht, Gott ist mein Heil“ (CM 111). Er legte den Glaubensgeschwistern nahe, nicht mutlos zu werden! Der liebe Gott nehme sich der Seelen herzlich an. Den Gottesdienst verschönerten Orgelspiel, Seniorenchor und das Saar-Pfalz-Orchester. Zum Abschluss sang der Bezirksämterchor eindrucksvoll das Lied „Wo ich auch geh’ und stehe“ (CM 290).

In seiner Wortverkündung sprach der Apostel vom „Herzen Gottes“ Das sei für ihn Jesus Christus, der auf die Erde kam undBezirksämterchor das Heil für alle Menschen brachte, die an ihn glauben. Christus wurde Mensch. Daher versteht und sieht er alles, kennt Nöte und Sorgen, ist Fürsprecher für die Seinen. Er ist immer gegenwärtig, auch wenn wir Menschen ihn nicht sehen.

Dazu führte der Apostel eine kleine Begebenheit an: Indianer mussten früher mit ihrem 13. Geburtstag eine Mutprüfung bestehen. Auch für einen 13jährigen war der Tag der Mutprobe gekommen. Man führte ihn am Abend mit verbundenen Augen in einen tiefen Wald. Dort wurde er allein gelassen. Er fürchtete sich, denn er wusste nicht, wo er war. Er hörte Geräusche, die ihm Angst einjagten: Löwengebrüll, wilde Tiere; spürte Schlangen. Als er seine Augenbinde abnahm, war es stockfinster. Er wagte nicht, sich zu bewegen. Endlich wurde es langsam heller. Er drehte sich um und entdeckte einen Mann.  Und was sah er: Es war sein Vater! Der Vater war die ganze Nacht in Apostel Clément Haeckseiner Nähe gewesen; das wusste der Junge jedoch nicht, denn er konnte ja nichts sehen. Der Vater hätte bei Gefahr sofort eingegriffen.

Dies übertrug Apostel Haeck in unsere Zeit:
So ist es auch bei Gläubigen: Gott und sein Sohn sind immer da, nur für uns  unsichtbar. Wir sind nie allein, auch nicht in dunklen Tagen. Niemand brauche den Mut zu verlieren, wenn es Veränderungen gibt, die wir nicht verstehen. Das von Gott begonnene Werk wird er vollenden; er ändert seinen Plan nicht. Er bevollmächtigte Apostel, die einen besonderen Auftrag haben. Sie sind Botschafter an Christi statt, um Menschen mit Gott zu versöhnen.

Im Matthäus 28, Vers 19-20 lesen wir: Darum gehet hin und macht zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Die Apostel sollen also das Evangelium verkünden und die Sakramente spenden.

Zur Co-Predigt wurden die Bezirksevangelisten Rudi Keller und Jürgen Raudzus sowie Bischof Pascal Strobel gerufen.

Seniorenchor

Saar-Pfalz-Orchester

   
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