Senioren- (Jubiläums-) Fahrt nach Pirna

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Reisen bildet und verbindet! 

So konnten nun, während ihrer 10. Seniorenreise, die Teilnehmer aus dem Bezirk Kaiserslautern auch einen ‚Meißener Fummel’ kennen lernen.

Doch der Reihe nach: Start der Reise war am Montag, 24. August 2009, in Zweibrücken. Insgesamt fuhren etwa 40 Senioren mit dem Reisebus um 7:00 Uhr ab Kaiserslautern in Richtung Sächsische Schweiz und erreichten gegen 16:00 Uhr das ‚Gasthaus zur Post’ in Pirna. Von dieser Basisstation aus erlebten sie in harmonischer, fröhlicher Gemeinschaft einige schöne Tage.

Alle Reisenden sahen und bewunderten in Dresden, der ehemals ‚schönsten Stadt Deutschlands’, dass sich seniorenfahrt_august_09_pirna_005-2.jpgnach der Wiedervereinigung Deutschlands die alte Pracht der Architektur und Kunst im neuen Glanz darstellt. Die eindrucksvollen Anblicke des Zwingers, der Semperoper, der Hofkirche und des Schlosses ließen alle auf sich wirken. Besonders hervorzuheben war natürlich die wieder errichtete Frauenkirche. Sie vereinigt eine solche Menge einzigartiger Kultur in sich, dass sich bei sorgfältigem Betrachten fast die Sinne verwirren. Die NAK-Senioren haben mit etwas Stolz im Herzen auch festgestellt, dass unsere NAK neben zahlreichen anderen Institutionen und Personen in der Liste der Spender zum Wiederaufbau der Frauenkirche aufgeführt ist. Ein grandioses Naturschauspiel erlebte die Gruppe auf der Bastei Königstein. Dort, zentral in den mächtigen bizarren Formationen des Elbsandsteingebirges, war bei der Ankunft 200m über dem Lauf der Elbe durch dichtesten Nebel alles in Grau gehüllt. Tatsächlich konnte man nur gut die Hand vor Augen sehen. Doch die Enttäuschung wich mitsamt dem Nebel in Sekundenschnelle, so dass man einen herrlichen Ausblick hatte.Der Mittwochabend-Gottesdienst in der Wohlfühlgemeinde Pirna darf nicht unerwähnt bleiben. Es gab einen herzlichen Empfang durch die Geschwister und den dienenden Bezirksevangelisten sowie einen besonders harmonischen, lebendigen und freudigen Chorgesang. seniorenfahrt_august_09_pirna_047-2.jpgUnd nun zum erwähnten ‚Meißener Fummel’: Während der Stadtbesichtigung verschwand die Stadtführerin kurz in eine Konditorei und präsentierte den Reisenden dann auf einem großen Menüteller dieses besondere Gebäck: Ein hauchdünner Teig wurde als runde Platte doppelt gelegt und der Rand rundum angedrückt. Mit einem Strohhalm wurde das Gebilde wie ein Luftballon aufgeblasen und kurz gebacken, das Meißener Traditionsgebäck ‚Fummel’. Angefüllt mit vielen neuen Eindrücken aus den Besichtigungen fuhren alle am Samstag, dem 29. August, wieder heim. Aufs neue haben sie in diesen Tagen die herzliche Gemeinschaft mit- und untereinander erlebt und konnten bestätigen: „Wie fein und lieblich ….“ 

   
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